1. Tag 14.10.13 - neubriwelt

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

1. Tag 14.10.13

Geschichten > Emma Tagebuch

Guten Morgen zusammen!

Hab ich vielleicht gut geschlafen in dem kuscheligen Bettchen. Aber heute verspürte ich einen Druck in menem Popöchen. Ich musste ganz dringend. Aber wenn die alle noch schlafen, wie kommt man da raus?
Die Dicke mit der eigenartigen Sprache scheint hier die Chefin zu sein. Ich weckte sie einfach mal auf und signalisierte ihr, dass ich ganz dringend mal muss. Im Flur sassen dieser Neufi-Mix und ein wunderschöner, stattlicher Neufibub mit einem himmlischen Body. Ich hatte aber keine Zeit, gross Hallo zu sagen. Ich düste an ihm vorbei. Es reichte grad bis draussen und es ging los. Durchfall! Die Strapazen der letzten Tage waren wohl doch zuviel, auch für eine ruhige Neufidame. Vielleicht vertrug ich auch das bisschen Fressi nicht gut. Ich zweifelte eh, ob ich wirklich noch was essen sollte. Hätte es lieber sein lassen!

Mein neues Frauchen stand dann morgens um sieben in der Küche und begann zu kochen. (Eigenartig diese Schweizer: Kochen die morgens um sieben Reis und Hackfleisch zum Frühstück...). Erst jetzt merke ich, dass das wohl für mich sein sollte. Es wurde mir dann auch in einem hübschen Napf serviert. War das vielleicht lecker. Ich hatte heute schon 2 Portionen erhalten. Bisher blieb alles drin.

Frauchen bürstete dann Camelot. Er sah schon ein bissi aus wie ein zerrupftes Huhn, hat aber auch ein sehr feines Fell. Ich stupste Frauchen mal von hinten an um ihr zu zeigen, dass ich auch hübsch sein will! Prompt wurde ich gebürstet! Na, klappt doch wunderbar. Bis jetzt habe ich gelernt:

- Brummen, sie lassen mich in Ruhe
- wenn ich raus muss, einfach Frauchen wecken
- Durchfall, ich werde bekocht
- wenn ich was will, einfach stupsen und ich kriege vollste Aufmerksamkeit und die Wünsche werden von meinen Augen abgelesen
- sich vor Frauchen hin stellen und sie anhimmeln. Ich werde gestreichelt ohne Ende

Da füht man sich doch wirklich wie eine kleine Prinzessin. Langsam verstehen wir uns auch. Wir haben ein eigene Sprache. Sie versteht mich und ich verstehe sie. Gott sei Dank muss ich kein Schweizerdeutsch lernen, hihi.

Nun geh ich aber erst wieder meinem Hobby nach.

Bis bald, eure Emma

PS: In diesem Haus stehen überall Kuschelbettchen. Man kann sich in jedem Raum niederlassen und dösen... So cool!

 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü